Spirulina Pulver

Spirulina ist eine sehr nährstoffreiche Pflanze, die mittlerweile in unterschiedlichsten Lebensmitteln enthalten ist. Hinzu kommt, dass das Pulver auch nahezu überall mit eingebracht werden kann. Gerade auch bei Müsli lässt sich dieses Wundermittel einfach mit untermischen. Aber was hat es mit dem Ganzen auf sich?

Was ist Spirulina?

Bei Spirulina handelt es sich um eine Blaualge, welche einen beachtlichen Eiweißgehalt sowie Vitamine und einige Mineralstoffe beinhaltet. Heimisch ist diese Alge vor allem in Australien, Mittelamerika und Südostasien.

Der Verzehr von Spirulina lässt sich auf Jahrhunderte zurückführen. Seit Mitte der 80er Jahre ist diese Alge auch bei uns bekannt. Damals wurde das Superfood vor allem wegen seiner Inhaltsstoffe angepriesen, jedoch steckt noch weit mehr als das dahinter. Spirulina Pulver ist mittlerweile überall verbreitet. In der Regel hat Spirulina auch nicht viele Kalorien. Diese belaufen sich nämlich auf maximal 29-36 kcal in 10 Gramm des Pulvers.

Spirulina fürs Frühstück & Mittag – Dafür kann das Pulver eingesetzt werden

Sie können Spirulina mittlerweile gut in Ihr tägliches Essen integrieren. So gibt es neben dem losen Pulver auch Alternativen, wo die Alge bereits enthalten ist. Diese Knuspermüsli enthält vor allem Eisen gegen Müdigkeit und auch andere Minerale, die alle sehr gut für den Körper sind. Hinzu kommt, dass mittlerweile viele dieser Müslis mit weniger Zucker angeboten werden, weswegen diese durchgehend gesund sind. Sie können sich hierbei auch für unterschiedlichste Geschmacksrichtungen entscheiden. Da ist sicher für jeden etwas dabei. Soll es auch mal schnell gehen, dann gibt es auch schon Müsliriegel, die entsprechende Energie für den Tag liefern.

Alles ist zudem ganz natürlich und pflanzlich, wodurch wirklich nur das drin ist, was auch auf der Verpackung steht. Selbst für Veganer ist diese Alge daher perfekt geeignet. Und das Beste kommt erst noch: Alles ist regional erhältlich!

Sie brauchen sich daher auch keine Gedanken um die Umwelt zu machen, was heutzutage ein sehr gängiges Thema geworden ist.

Natürlich kann Spirulina Pulver auch als Nahrungsergänzungsmittel und für andere Gerichte verwendet werden. Selbst in Snacks ist mittlerweile Spirulina drin, sodass Sie hierbei die breite Auswahl haben. So können Sie mit dem Spirulina Pulver auch einen leckeren Algensalat zaubern, wenn es mal um Ihr Mittag- oder Abendessen gehen soll. Auch unterschiedlichste Suppen lassen sich damit ohne große Probleme aufpeppen.

Spirulina Pulver – Perfekt auch für Ihre Diät

Spirulina enthält sehr viele Inhaltsstoffe, weswegen die Alge auch für eine Diät perfekt geeignet ist. Der Proteingehalt der Alge beträgt 60 %, was nur mehr als vorteilhaft sein kann. Zudem kommt noch die vielfältige Verwendungsweise hinzu. Sie müssen Spirulina bei keiner Mahlzeit auslassen. Selbst Nudeln mit Spirulina sind bereits auf dem Markt.

Auch das Getränkepulver ist in vielen Märkten mittlerweile ziemlich gängig. So können Sie daraus auch leckere Smoothies machen, die Sie neben Ihren Mahlzeiten trinken können.

Geschmacklich erinnert Spirulina etwas an Hefe. Sollten Sie dies nicht mögen, dann eignet es sich, wenn Sie die Alge unter Ihr Essen in Form von Pulver oder Nahrungsergänzungsmittel mischen. Eben auch die genannten Produkte, die Spirulina enthalten, sind hierbei eine gute Alternative.

Für wen eignet sich Spirulina?

Im Prinzip kann jeder Spirulina einnehmen, ohne irgendwelche Nebenwirkungen davon zu spüren. Dabei gibt es jedoch bestimmte Personengruppen für die, die Alge besonders gut geeignet ist. Dazu zählen vor allem:

  • Schwangere
  • Menschen, die unter Stress stehen
  • Hobby/Berufssportler
  • Menschen, die auf ihre Ernährung achten
  • Veganer und Vegetarier

Schwarzkümmelöl: Wirkung und Anwendung

Kümmel dürfte den meisten ein Begriff sein, doch wie sieht es mit den Unterschieden zwischen Kümmel, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel aus? Hier gibt es allein schon aus botanischer Sicht große Unterschiede. Alle drei Varianten können als Gewürze verwendet werden, doch in Sachen Heilkunde schwören einige Länder schon seit Ewigkeiten auf die Wirkung von Schwarzkümmelöl. Doch um was handelt es sich dabei genau und wie kann man die Wirkung und Anwendung klassifizieren?

Was ist Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmelöl ist ein Öl, welches leicht pfeffrig schmeckt. Es wird aus den schwarzen Samen des Schwarzkümmels gewonnen. Im westasiatischen Raum, z.B. in der Türkei oder im Irak, wird Schwarzkümmel schon seit jeher als Gewürz und auch als Heilpflanze eingesetzt. Über den Bosporus zog er dann aber auch über Afrika nach Europa, wo er immer beliebter wurde. So wertet er auch hierzulande die örtliche Küche und auch die Medikamentenschränke auf. Das Schwarzkümmelöl bietet eine sehr interessante Mischung aus ungesättigten Fettsäuren und weiteren Substanzen. Dazu zählen unter anderem die eher selten vorkommenden Omega-6-Fettsäuren. Schwarzkümmelöl Kapseln sind entsprechend beliebt und finden auch in Deutschland immer mehr Fans.

Wie wirkt Schwarzkümmelöl?

Dem Schwarzkümmelöl werden einige Wirkungen nachgesagt. So soll das kalt gepresste Öl unter anderem bei Verdauungsproblemen helfen, gleichzeitig aber auch Entzündungen hemmen und das Immunsystem stärken. Selbst zur äußeren Anwendung soll es gut geeignet sein. So soll das Öl unter anderem gut für Haut und Haare sein. Gerade bei konkreten Problemen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis gibt es zahlreiche Fälle, bei denen das Öl sehr gut geholfen hat. Es gibt bereits unzählige wissenschaftliche Studien über die Wirkungsweisen des Öls. Einige beziehen sich dabei auf die Wirkungen im Rahmen von einzelnen Laboruntersuchungen, während andere die gesamte Wirkung auf den Menschen untersuchen.

Schwarzkümmelöl gegen Allergien

Vor allem im Frühling werden Allergiker wieder von den herumfliegenden Pollen belästigt. Im Zuge dessen gibt es auch schon Studien über die Wirkung von Schwarzkümmelöl bei Allergien. So hat sich gezeigt, dass allergische Symptome bei einer Einnahme des Öls deutlich verringert werden konnten. Bei Problemen mit Pollen sollten die Allergiker schon einige Wochen vor dem Pollenflug mit der Einnahme des Öls beginnen. Gleichzeitig zeigen die Studien auch einen positiven Effekt bei Menschen mit atopischem Ekzem oder Asthma. Zudem gab es einige Untersuchungen im Hinblick auf Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder auch Bluthochdruck. Fakt ist aber auch, dass weitere, groß angelegte Studien von Nöten sind, um die Wirkung des Schwarzkümmelöls zu untermauern.

Kapseln oder Öl?

Grundsätzlich sollte man bei der Verwendung von Schwarzkümmel auf hohe Qualität setzen. Beim Öl sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es kalt gepresst wurde und von Bioqualität ist. Wenn man diese beiden Hinweise nicht auf der Verpackung findet, sollte man sich für eine andere Variante entscheiden. Bei Kapseln ist die richtige Dosierung entscheidend und auch der Geschmack kann eine wichtige Rolle spielen. Intensiv schmeckende Kapseln sind sehr aromatisch und nicht jedermanns Sache. Grundsätzlich kann eine Dosierung von rund 3 g am Tag sehr zuträglich sein, allerdings kann man hier auch einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen, der einem dann eine ganz individuelle Empfehlung aussprechen wird.

Aronia – Die Beere, die keine ist

Sie ist schwarz und sieht in der Form aus wie eine zu groß geratene Heidelbeere. Die Aroniabeere wird auch Schwarze Apfelbeere genannt. Die Verbindung mit dem Apfel erklärt sich, wenn man die Beere halbiert. Denn sie ist ähnlich dem Apfel aufgebaut und zählt eigentlich auch zu den Kernobst-Sorten. Bekannt ist die Frucht wegen ihrer vielen gesunden Inhaltsstoffe. Sie enthält Flavonoide und die Vitamine A, B2, C und K. So ist es auch naheliegend, dass viele Menschen Produkte aus Aronia kaufen und verzehren.

Der Aronia-Strauch – leicht zu kultivierendes Wildobst

Der Aroniastrauch stammt ursprünglich aus Nordamerika. Er erreicht in der Regel eine Höhe von einem bis drei Metern. Angebaut wird die Pflanze, die zu den Wildobstarten zählt, nicht nur wegen ihrer Früchte, sondern vor allem in der Vergangenheit auch wegen ihres hohen Zierwerts. So hat der Strauch einen rötlichen Blattaustrieb, und erst später wechselt die Farbe der Blätter ins Grün. Die buschigen Blütenstände öffnen sich meist im Mai. Die weißen Doldenrispen sind dabei nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Festschmaus für Insekten und vor allem Bienen. Auch die farbigen Früchte sind dekorativ bis sie geerntet worden. Im Herbst färbt sich das Laub am Aroniastrauch vor dem Blattfall dann wieder rot.

Der Anbau des Aroniastrauchs ist problemlos, da er nur geringe Ansprüche an den Boden hat. So gedeiht er auf gewöhnlichen Gartenböden gut, sofern diese nicht zu trocken sind. Außerdem ist die Aroniapflanze frosthart bis zu minus 30 Grad Celsius, was sie jeden Winter gut überstehen lässt. Möchte man eine Aronia kaufen und in den eigenen Garten pflanzen, sollte man einen sonnigen oder halbschattigen Standort auswählen. Im Schatten kann der Strauch ebenfalls gepflanzt werden, sofern man die langsamere Wuchsgeschwindigkeit als unproblematisch sieht. Geschnitten muss die Aronia nicht werden. Falls doch ein Auslichtungsschnitt durchgeführt wird, sollte er im späten Herbst oder frühen Winter erfolgen.

Die Entwicklung und Ernte der Aroniabeeren

Die Aroniabeeren entwickeln sich nach der Blüte am Strauch. Sie sind robust, und frei von Schädlingen. Meist ist es gegen Ende August Zeit für die Aronia-Ernte. Die Früchte des Aronia-Strauchs sind alle gleichzeitig reif, sodass sie auch auf einmal geerntet werden können. Geerntet wird die Aroniabeere, wenn die Früchte vollständig ausgereift sind. Dies lässt sich testen, indem man eine der Beeren halbiert. Ist das Fruchtfleisch komplett rot gefärbt, kann man die Aroniabeeren ernten. Dabei könnte man die Früchte von den Dolden abstreifen. Allerdings ist ein Ernten der kompletten Fruchtstände mit der Gartenschere effizienter. Hat man nicht für die komplette Ernte Verwendung, kann man einen Teil der Früchte als Nahrung für Vögel am Strauch belassen. Diese werden sich, auch wenn der richtige Erntezeitpunkt verpasst wurde, um die Früchte kümmern.

Wie die Frucht des Aroniastrauchs verarbeitet werden kann

Da ein Aroniastrauch einen Ertrag von bis zu sechs Kilogramm Aroniabeeren liefern kann, sollte man sich vor der Ernte bereits Gedanken über die Verarbeitung machen. Ein Frischverzehr der Früchte wird allgemein nicht empfohlen, da sie durch die enthaltenen Gerbstoffe nicht gut bekömmlich sind. Allerdings kann man die Früchte gut trocknen und getrocknet lange aufbewahren. Sie lassen sich dann als Trockenobst, oder auch in Saft oder Wein eingelegt wie Rosinen für viele Zubereitungen verwenden. Etwa zum Backen im Stollen, oder als gesunde Zutat in einem Müsli. Auch Aroniatee lässt sich mit den getrockneten Aroniabeeren aufgießen. In vielen Läden kann man inzwischen Saft und Marmelade aus Aronia kaufen. Beides lässt sich natürlich auch selbst herstellen. Der Aroniasaft wird mit einem Entsafter gewonnen, und konserviert, oder mit Zucker zur Aroniamarmelade verarbeitet. Aus dem, bei der Saftherstellung verbleibenden Trester, kann ein Aroniapulver hergestellt werden. Er wird dafür getrocknet und gemahlen. Da hier Folsäure, Vitamin K und Mangan enthalten sind, eignet sich das Pulver als gesunde Zugabe zu Smoothies, Müsli und Gebäck.

Ballaststoffarme Lebensmittel für eine ballaststoffarme Ernährung

Was sind Ballaststoffe? Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung. Sie kommen überwiegend in Form von Kohlehydraten in pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Welche Arten von Ballaststoffen gibt es?

Getreide, Gemüse und Obst liefern Ballaststoffe in Form von Zellulose.
Gerste, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide liefern Ballaststoffe in Form von Hemicellulose.
Der Ballaststoff Lignin findet sich in Gemüse, wie den Fäden der grünen Bohnen, sowie im Getreide und in Kernen des Obstes.
Pektin ist ein Ballaststoff der sich in Obst und Gemüse findet, besonders in Äpfeln und Quitten.
Alginate sind Ballaststoffe, die in Algen, wie Agar und Karrageen vorkommen.

Wofür sind Ballaststoffe wichtig?

Ballaststoffe verhelfen zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl. Sie regen die Darmtätigkeit an und stärken das Immunsystem. Sie verbessern die Cholesterinwerte, mindern Entzündungsprozesse und senken das Risiko für Arteriosklerose, Darmkrebs, Diabetes und Herzinfarkt.

Was unterscheidet lösliche und unlösliche Ballaststoffe?
Lösliche Ballaststoffe kommen überwiegen in Obst und Gemüse vor. Pektin, Inulin oder Oligofruktose gehören zu den löslichen Ballaststoffen. Lösliche Ballaststoffe sind Präbiotika, was bedeutet sich füttern die Darmbakterien. Sie helfen bei der Verwertung der Nahrung und sind verantwortlich für die Produktion der gesunden kurzkettigen Fettsäuren. Sie haben einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel, den Zuckerstoffwechsel, das Nervensystem und sie regeln die Immunabwehr. Diabetiker profetieren von den Beta-Glukane im Hafer und in der Gerste, denn sie können Blutzuckerspitzen abfangen.

Unlösliche Ballaststoffe finden sich überwiegend in Hülsenfrüchten, Pilzen und Vollkornprodukten. Cellulose und Lignin gehören zu den unlöslichen Ballaststoffen. Unlösliche Ballaststoffe quellen auf mit genügend Flüssigkeit auf im Magen auf und erhöhen so die Masse. Dadurch ist man länger satt und die Masse kann den Darm besser passieren. Der Stuhlgang geht leicht ab. Diese Ballaststoffe putzen den Darm ähnlich wie ein Schwamm. Damit wirkt man Divertikulitis (eine Entzündung einer Ausstülpung der Darmwand, meist im Dickdarm), Hämorrhoiden und Verstopfung vor.

Wie viele Ballaststoffe sollte man zu sich nehmen?

Empfohlen wird ein täglicher Verzehr von 30 Gramm, besser 40 Gramm Ballaststoffen. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei einem Verzehr von etwa 20 Gramm Ballaststoffen.

Mehr Informationen zu Ballaststoffen

Warum sollte man sich ballaststoffarm Ernähren?

Wenn von gesunder Ernährung die Rede ist, denken viele an Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Ballaststoffe werden im Zusammenhang mit gesunder Ernährung oft vergessen. Dabei kann ein Mangel an Ballaststoffen zu Bluthochdurck, Diabetes, Herzinfarkt und weiteren Beschwerden führen. Viele Krankheiten könnten mit einer ausreichenden Menge an Ballaststoffen gemindert oder besiegt werden. In manchen Fällen kann eine ballaststoffarme Ernährung trotzdem sinnvoll sein.

Eine ballaststoffarme Ernährung bedeutet 10 bis 15 Gramm Ballaststoffe täglich. Wenn der Darm Ruhe braucht, kann eine ballaststoffarme Ernährung hilfreich sein. Dies kann er Fall sein, nach Operationen oder vor Untersuchungen.

Die Vorteile einer ballaststoffarmen Ernährung:

  • die Menge des Stuhls wird weniger
  • die Entlastung des kompletten Verdauungssystem
  •  weniger Schmerzen im Unterleib

Wann ist eine ballaststoffarme Ernährung angebracht?

Eine ballaststoffarme Diät sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, besonders wenn sie über einen längeren Zeitraum erfolgt. Vor Untersuchungen im Verdauungstrakt, wie einer Darmspiegelung oder nach Operationen kann eine ballaststoffarme Ernährung wichtig sein. Auch bei verschiedenen Erkrankungen, wie

  • Colitis ulcerosa, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung des Dickdarms
  • Divertikulitis (eine Entzündung einer Ausstülpung der Darmwand, meist im Dickdarm)
  • Magengeschwüre
  • Morbus Crohn, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung
  • Reizdarmsyndrom
  • Stenose, eine Verengung von Blutgefäßen oder Hohlorganen

Welche Lebensmittel sind ballaststoffarm?

Wenn ein Lebensmittel einen hohen Eiweißanteil hat, also proteinreich ist, dann ist es oft gleichzeitig ballaststoffarm, wie Eier, Fisch, Fleisch oder Milchprodukte

Eine Liste mit ballaststoffarmen Lebensmitteln:
x Gramm Ballaststoffe auf 100 Gramm des Lebensmittels:
– 0,1 g Fruchtgummi
– 1,2 g Kartoffeln
– 1,4 g Vollmilchschokolade
– 1,6 g Erdbeere, trotzdem nicht vor einer Darmspiegelung essen
– 1,8 g Banane
– 1,9 g Pastinake
– 2,0 g gekochte Pasta
– 3,2 g Weißbrot
– 3,5 g Zwieback

Gibt es Fallen, auf die man aufpassen muss?

Eine ballaststoffarme Ernährung ist nicht gesund, kann aber für einen überschaubaren Zeitraum unter ärztlicher Aufsicht nötig sein. Viele ballaststoffarme Lebensmittel erhöhen den Cholesterinspiegel. Ein auf Dauer erhöhter Cholesterinspiegel kann zu Bluthochdruck und zu koronaren Herzkrankheiten führen. Im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Wer sich dauerhaft ballaststoffarm ernährt, leidet meist unter Übergewicht und läuft Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Ballaststoffe sorgen dafür, dass bei der Nahrungsaufnahme mehr gekaut wird und das weniger gegessen wird. Sie wirken länger sättigend. Wenn lösliche Ballaststoffe aufgrund der ballaststoffarmen Ernährung dauerhaft fehlen, ist es eine Gefahr für den Fettstoffwechsel. Ohne Ballaststoffe ist das Volumen des Stuhls geringer. Dieses geringere Volumen kann zu Verdauungsbeschwerden führen von unregelmäßiger Darmentleerung bis hin zur Verstopfung.

Tipps und Tricks

Im Groben kann man sagen, alles was bei Low-Carb verboten ist, ist nun erlaubt. Produkte mit hellem Mehl, wie Weißbrot oder Baguette, Haferflocken, Kartoffeln, Reis oder weiße Nudeln. Kein rohes Gemüse, es muss gekocht werden. Bei Obst auf Nummer sicher gehen und zu Konserven greifen. Es gibt sogar Lebensmittel, die keine Ballaststoffe enthalten, wie Brühe ohne Einlage, Honig, Milch, Milchprodukte, verschiedene Marmeladen oder Wurst. Tipp: In einem gutem induktionsfähigem Bräter schmeckt eigentlich fast alles.

Von der Ballaststoffarmen zur ballaststoffreichen Ernährung:
Eigentlich ist es ganz einfach, statt der Toast zum Frühstück Vollkornbrot. Als Snack keine Weintrauben, sondern ein Apfel. Mittags statt Nudeln Vollkornnudeln und zum Nachtisch statt Butterkekse Vollkornkekse. Zum Abendbrot kein Mischbrot mit Gewürzgurken, sondern Vollkornbrot mit einer halben Paprika. Zum Fernsehen nimmt man nicht 40 g Chips, sondern 40 g Mandeln. Schon hat sich die aufgenommene Ballaststoffmenge verdoppelt.

So schnell sollte man allerdings nicht alles ändern. Das mehr an Ballaststoffen ist ebenfalls ein mehr für den Darm. Obwohl es für ihn besser ist, muss er sich erst an die zusätzliche Arbeit gewöhnen. Au dem Weg, bis sich die Darmflora an die neuen Lebensmittel mit dem höheren Ballaststoffanteil gewöhnt hat, kann es vermehrt zu Blähungen kommen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die neuen ballaststoffreichen Lebensmittel nicht wesentlich mehr Energie liefern. Getreidekleie, Nüsse und Samen liefern beispielsweise extrem viel Energie. Da Ballaststoffe Wasser im Darm binden, muss entsprechend ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden, entweder in wasserhaltigen Lebensmitteln, wie Melone oder Salatgurke oder in Form von Getränken. Dann klappt die Umstellung spielend.